Außergewöhnliche Belastung aufgrund von Essstörungen? Mai 2018

Erhöhte Ausgaben einer an täglich drei bis fünf Ess- und Brechattacken Leidenden können als außergewöhnliche Belastung zu beurteilen sein.

Konkret hatte der Verwaltungsgerichtshof den aus psychiatrisch fachärztlichen Einschätzung krankheitsbedingten monatlichen Mehraufwand von ca. €  1000 für Nahrungsmittel, €  35 für Medikamente und €  100 für Hygieneartikeln zu beurteilen. Diese Ausgaben sind als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen, wenn dies ein fachmedizinisches Gutachten belegt.

Gruber Ulrike