Geringfügige Beschäftigung und Arbeitslosengeld Mai 2018

Laut Arbeitslosenversicherungsgesetz gelten Dienstnehmer, die innerhalb eines Monats ab Ende einer vollversicherten Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine geringfügige Beschäftigung aufnehmen, nicht als arbeitslos.

Dies gilt auch dann, wenn ein grundsätzlich geringfügig beschäftigter Dienstnehmer, z.B. in einem Monat durch Auszahlung einer Prämie oder Überstunden, die Geringfügigkeitsgrenze überschreitet und im nächsten Monat wieder geringfügig entlohnt wird.

Sofern das Dienstverhältnis nach der Vollversicherung nicht einen Monat unterbrochen wird, hat der Dienstnehmer für sämtliche danach folgende geringfügige Beschäftigungsmonate keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Sabine Gappitz